Ich arbeite im Bereich zeitgenössischer Kunst zwischen Abstraktion und Figuration. Meine Werke entstehen in offenen, prozessorientierten Arbeitsweisen, die Kontrolle bewusst zurücknehmen .

Malerei, Farbe und Zeichnung bilden dabei den zentralen Ausdruck meiner Arbeit.

Die Werke entstehen in einem explorativen, prozessorientierten Vorgehen. Kontrolle wird bewusst reduziert, um Entwicklungen zuzulassen und Grenzen zu verschieben. Entscheidungen entstehen im Prozess – im Dialog mit Material, Farbe und Form.

Die Leinwände fertige und bespanne ich überwiegend selbst. So entstehen die Werke von Anfang an als handgemachte Unikate, bei denen Materialität und Aufbau Teil des Prozesses sind. Bei der Auswahl aller Materialien lege ich großen Wert auf Qualität, Langlebigkeit und eine stimmige Verbindung von Oberfläche und Inhalt.

Figurative Elemente können dabei als Anker, Gegenpol oder Ausgangspunkt innerhalb der Bildstruktur fungieren.

Inhaltlich berühren die Arbeiten Themen wie Identität, Gefühle und emotionale Zustände, gelernte Muster und gesellschaftliche Konventionen. Ohne diese konkret festzuschreiben, geht es um das Hinterfragen, Aufbrechen und das bewusste Zu-sich-Stehen.

Malerei und Zeichnung dienen dabei als Mittel, innere wie äußere Prozesse sichtbar zu machen – dort, wo Sprache an ihre Grenzen gerät.

Die Arbeiten richten sich an Menschen, die sich diesen Ebenen öffnen möchten und ihr Umfeld mit Farbe, Atmosphäre und emotionaler Tiefe bereichern wollen.